Das Erbe der Genoveva 

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Die Genovevahöhle

Die Genovevahöhle liegt hoch über dem Kuttbachtal am Südoststeilhang der „Elterley“, die in ihrem Nordost-Ausläufer die Hochburg trägt. In der Schutthalde vor der Höhle wurde ein Schaber gefunden, der bereits eine Nutzung in der späteren Altsteinzeit vermuten lässt. In der Schutthalde fanden sich außer prähistorischen mehrfach auch römische und fränkische Scherben.

Im Innenraum der Höhle waren eine Anzahl kleinerer Hütten untergebracht. Die gebaute Terrasse konnte nur mit Leitern, Stricken oder Steighölzern erreicht werden. Die Balkenlöcher und Balkenauflagen, mit der gewollten Regelmäßigkeit, sind noch gut erkennbar. Die breiteste Ausdehnung der Höhle beträgt etwa 15 Meter, die Decke liegt etwa 8-10 Meter über der Fußbodenfläche. Zur Außenwand hin erhöht sich die Höhle um stufige Steinschichten.

Die Stufen zur Höhle wurden 1910 von der Ortsgruppe Kordel des Eifelvereins aus dem Fels gehauen.

Legende

Bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts war die Höhle nur unter den Namen „Kuttbachhöhle“ bekannt.

Ein Beamter aus Mayen wurde an die Bürgermeisterei Pfalzel versetzt. Als er diese Höhle bei einer Wanderung sah, erinnerte er sich der heimaltichen Genoveva-Legende, die der Kapuzinerpater Martin von Cochem um 1640 erzählte. Danach soll Pfalzgraf Siegfried 75 n. Chr. Genoveva, die Tochter des Herzogs von Brabant zur Frau genommen haben. Als er einstmals in eine Fehde zog, bezichtigte der Haushofmeister Golo nach der Rückkehr des Grafen dessen Frau der Untreue. Sie wurde mit ihrem Sohn verstoßen und flüchtete mit dem Kind in den Ardennerwald. Kläglich lebten sie von den Früchten des Waldes und eine Hirschkuh spendete ihnen Milch. Nach Jahren fand der Pfalzgraf seine Frau und seinen Sohn wieder. Freudig und reuevoll nahm er sie wieder auf. Der böse Golo erhielt seine wohlverdiente Strafe.

Der Zeitgeist der Romantik, in der im schwärmerischen Sinne um verfallene Burgen Sagen gesponnen wurden, verhalf sicherlich zu der Verbreitung dieser Legende. So wurde aus der Kuttbachhöhle die Genovevahöhle.

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