Historischer Stadtmauerrundgang

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Ein Rundgang durch Geschichte und Neuzeit

Länge: 800 m, Gehzeit: 20 Minuten

Wir starten unseren Rundgang am Peter-Roth-Platz (1) und gehen nach links zur ehemaligen Gaststätte „Schützenhof“. Die linke Hauswand könnte noch Teil der Mauer sein. Dort befand sich das „Brückentor“.

 

Wir folgen weiter der Kyllstraße und biegen bei der nächsten Gelegenheit nach rechts ab. Hier gehen wir auf die Reste der Stadtmauer direkt zu. Links klafft eine Lücke. Diese ist nicht historisch, sondern eine Folge des 2. Weltkriegs.

 

Wir gehen nach links weiter. Hier ist ein Teil der Mauer sehr gut erhalten. Wenn wir auf dem Parkplatz nach links sehen, erkennen wir einen Rest der ursprünglichen Mauer vor der Erweiterung im 16. Jahrhundert. Man sieht hier noch Kragsteine, die den Wehrgang getragen haben.

Entlang der Mauer gehen wir weiter bis zur Straße „Zur Stadtmauer“. Hier ist bei der Neugestaltung der Verlauf der Mauer im Straßenpflaster gekennzeichnet worden. An dieser Stelle befand sich das Moseltor (2).

 

Wenn wir dem Verlauf der Mauer weiter folgen, erreichen wir einen Bereich, den die Ehranger als Eulenplatz (3) bezeichnen. Dort soll sich an der Stelle, an der die Mauer zum Heideberg hin abknickt, ein Halbschalenturm befunden haben, der Eulenturm hieß. Dies ist im Gelände nicht mehr sichtbar. Die dortigen Häuser stehen mit der Rückseite an der Mauer und die Reste des Turms sind wohl überbaut.

 
 

Wir folgen dem Fußweg weiter. Links zum Kindergarten hin befinden sich die Reste der ersten Stadtmauer von 1346.

Wir gehen bis zur Niederstraße und wenden uns nach rechts bis zur Straße „Hinterm Tor“ (4). Dort befand sich das „Niedertor“. Im Ehranger Volksmund wird dieser Bereich als „Parrea Ecken“ bezeichnet (Parrea = Barriere). Wir befinden uns jetzt außerhalb des Mauerberings.

 

Der Straße „Hinterm Tor“ folgend steigen wir etwas an. Die Reste der Mauer liegen jetzt links. Die Mauer stand hier ursprünglich frei, das Gelände ist später aufgefüllt worden, so dass die Straße jetzt über dem verfüllten ehemaligen Stadtgraben an der Mauerkrone entlang führt. Man kann auch von der Niederstraße innerhalb des Berings weiter nach links am Fuß der Mauer gehen.

Egal wie wir gehen, erreichen wir ein Ausfallstor in der Mauer, das Heidetor (5), das als Ausfallpforte zum Obertor diente. Wir lassen das Heidetor rechts liegen, halten uns nach links und gehen entlang der Begrenzungsmauer des Pfarrhauses (Bologneser Hof) weiter durch die Fröhlicherstraße in die Oberstraße, in die wir nach rechts abbiegen. (Optional kann auf eigene Gefahr auch das schmale „Gääßepeedchi“ genutzt werden. Dieses erreicht man, wenn Sie durch das Heidetor hindurch gehen und nach links abbiegen. In Höhe der Oberstraße 54 stand das ehemalige Obertor (6).

Wir queren die Oberstraße und erreichen den Scharfen Ecken (7) und wenden uns nach links. Im Zuge der Umgestaltung des Mühlengeländes wurde der Verlauf der Mauer durch Beton und Glaswände nachgebildet. Hier finden sich auch einige interessante Schautafeln zur Stadtmauer (8).

Entlang der Straße über den Parkplatz des Supermarkts sehen wir links die Mauer. Vor der Mauer befand sich in diesem Bereich ein flutbarer Graben. In der Straße Marienfeld (9) sind die Häuser von außen an die Mauer gebaut.

 
 
 

Jetzt sind wir wieder am Peter-Roth-Platz und der Rundgang ist beendet.

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Alt-Ehrang mit Stadtmauer um 1280

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